Die SEPA Umstellung

Die Umstellung auf das SEPA Verfahren ist ein Projekt zur Vereinheitlichung von bargeldlosen Zahlungen innerhalb des
SEPA-Raums (SEPA = "Single Euro Payments Area").

An diesem Projekt nehmen sämtliche EU-Länder, Schweiz, Monaco, San Marino, Island, sowie Liechtenstein und Norwegen teil.

Ziel ist es, einen einheitlichen internationalen Zahlungsverkehrsraum für bargeldlose Zahlungen in Euro zu schaffen, in dem der Kunde keine Unterschiede mehr zwischen nationalen und internationalen Transaktionen erkennen kann.

SEPA-Fristverlängerung bis 01.08.2014

Die Umstellung auf SEPA war ursprünglich festgelegt auf den 01.02.2014.
Da die Vorbereitungen noch nicht weit genug fortgeschritten waren, forderte die EU-Kommision die endgültige Einführung des SEPA-Zahlungssystems auf den 01.08.2014 zu verlängern.

Das bedeutet, dass bis zum 01. August 2014 weiterhin sowohl Inlandsüberweisungen als auch Inlandslastschriften erfasst und an die Bundesbank zur Verarbeitung weitergegeben werden können.

Ab dem 01. August 2014 nimmt die Bundesbank nur noch SEPA-Zahlungen entgegen. Für die meisten Verbraucher ändert sich hier allerdings nichts, da diese offiziell noch bis Februar 2016 mit Kontonummer und Bankleitzahl überweisen können. Diese Inlandszahlungen werden dann Bankintern zu SEPA Zahlungen umgeformt und an die Bundesbank weitergereicht.

Lastschriften hingegen müssen bereits ab dem 01. August 2014 als SEPA Lastschriften beauftragt werden. Dies betrifft